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KI-Verordnung kompakt: Zusammenfassung des EU AI Act

Die Verordnung (EU) 2024/1689 – kurz KI-Verordnung oder EU AI Act – ist das erste umfassende Gesetz für künstliche Intelligenz weltweit. Diese Zusammenfassung erklärt den Aufbau, die wichtigsten Fristen und die Bußgelder. Maßgeblich ist immer die jeweils anwendbare Fassung; diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.

Worum geht es?

Die Verordnung regelt das Inverkehrbringen und die Verwendung von KI-Systemen in der EU nach einem risikobasierten Ansatz: Je höher das Risiko für Gesundheit, Sicherheit und Grundrechte, desto strenger die Anforderungen. Sie gilt für Anbieter und Betreiber von KI-Systemen – unabhängig davon, wo das Unternehmen sitzt, wenn das System oder seine Ergebnisse in der EU genutzt werden.

Die vier Risikostufen im Überblick

Ausführlich mit Beispielfällen: Der Risikoklassen-Guide mit Beispielen.

Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck (GPAI)

Große Basismodelle unterliegen eigenen Pflichten (Art. 53 ff.): technische Dokumentation, Zusammenfassungen der Trainingsdaten und – bei systemischem Risiko – zusätzliche Bewertungs- und Meldepflichten.

Die wichtigsten Fristen

Bußgelder und Aufsicht

Je nach Verstoß drohen bis zu 35 Mio. € oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes (Art. 99). Die Aufsicht liegt bei den Mitgliedstaaten und der EU-Kommission mit dem neuen KI-Amt. Die Fristen beschreiben die Systematik; Übergangsfristen und Ausnahmen sind im Einzelfall zu prüfen.

Im Original nachlesen und selbst testen

Grundlage: Verordnung (EU) 2024/1689 auf EUR-Lex. Ob du die Systematik verstanden hast, prüfst du am schnellsten im Spiel: AI Act Quiz starten – kostenlos, ohne Anmeldung. Regeln und Quellen stehen in den Spielhinweisen.